Irina Liebmann liest aus „In Berlin“

Irina Liebmann liest aus ihrem Roman „In Berlin“, der sehr einfühlsam die Atmosphäre in Berlin-Mitte gegen Ende der 80er Jahre einfängt. Der Text weist zwar viele Bezüge zu ihrer Biographie auf, ist aber keine autobiographische Erzählung, sondern die verdichtete Wiedergabe ihrer damaligen Eindrücke und Beobachtungen.

Der Roman ist in der Wendezeit entstanden und ermöglicht, das Scheitern der damaligen Hoffnungen zu begreifen.

Sonny Thet begleitet den Abend auf seinem Cello.

Beginn:
Geplant
Veranstaltungsort:
Gemeindehaus Chorin

Sonny Thet begleitet den Abend auf seinem Cello.

Irina Liebmann veröffentlichte seit 1975 als freie Schriftstellerin in der DDR zunächst Reportagen, Hörspiele und Theatertexte (Hörspielpreis der DDR 1980), stieß sich aber an der restriktiven Kulturpolitik und forderte auf dem Schriftstellerkongreß 1987 ein Theater, in dem die Autoren selbst über die Auswahl der Stücke entscheiden, ein „Theater der Autoren“.

1988 siedelte sie mit ihrer Familie nach Westberlin über. Es gelang ihr, sich im literarischen Betrieb durchzusetzen, wovon eine Fülle von Veröffentlichungen und Preisen zeugt.

Sonny Thet, in Kambodscha geboren, ist seit seinem 15. Lebensjahr in der DDR aufgewachsen, hat in Weimar Musik studiert, ist ein bekannter Cellointerpret und Gründungsmitglied der Gruppe Bayon.