Reifenabrieb und Mikroplastik - Die unsichbare Gefahr

Reifen im Salat: Die tägliche Portion Mikroplastik

Der größte Verursacher von Mikroplastik sind Autoreifen. Der Abrieb ist überall: Auf Straßen, Wiesen, Feldern, sogar im Salat. Allein in Europa gelangen jährlich 500.000 Tonnen Reifenabrieb in die Umwelt - und werden zu Gefahr für Mensch und Umwelt. Inzwischen hat sich die Politik dem Thema angenommen und will den Abrieb regulieren. Doch die Reifenlobby wehrt sich vehement gegen zu strenge Vorschriften.

Vergiftet - Die Macht der Chemielobby

Die Industrie profitiert von einer harmlos klingenden Chemikalien-Gruppe: PFAS. Doch viele Menschen erkranken, da die Chemikalien außer Kontrolle geraten. Das liegt an der Verwendung von PFAS in unzähligen Produkten, etwa in der Teflon-Pfanne, der Autobatterie oder in Medizingeräten. Die EU plant deshalb, diese Chemikalien zu verbieten, die Herstellerlobby kämpft dagegen. Der Film enthüllt geheime Dokumente, Treffen zwischen Politikern und Lobbyisten und Drohbriefe der Industrie an die Politik.

Anschließend Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Thorsten Reemtsma, Leiter des Departments Analytik, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), Leipzig.

Beginn:
21.03.26, 19:00
Veranstaltungsort:

Bahnhofshalle Chorin

Historisches Bahnhofsgebäude in Chorin

Dieser Film wird gezeigt im Rahmen der "Ökofilmtour".