Lesung von Tanja Dückers „Hausers Zimmer“

Der Roman “Hausers Zimmer” schildert aus der Perspektive einer Gymnasiastin das Jahr 1982 in Westberlin, einer durch den Kalten Krieg geprägten Stadt. Die gewählte Perspektive ermöglicht einen kritischen Blick auf das linksalternative Milieu, auf Verhältnisse, die längst vergangen sind, obwohl sie den Protagonisten als geradezu unveränderlich erscheinen.
Nach der Lesung besteht die Möglichkeit für ein Autorengespräch.

Beginn:
8. November 2014 19:30
Veranstaltungsort:

Historisches Bahnhofsgebäude in Chorin


Tanja Dückers, 1968 in Westberlin geboren und aufgewachsen, zählt zu den prominentesten Schriftstellerinnen der jüngeren Generation. Sie hat ein sehr vielfältiges Werk (Lyrik, Prosa und journalistische Arbeiten) vorgelegt und in zeitgenössischen Debatten dezidiert Position bezogen.
Der Roman “Hausers Zimmer” schildert aus der Perspektive einer Gymnasiastin das Jahr 1982 in Westberlin, einer durch den Kalten Krieg geprägten Stadt. Die gewählte Perspektive ermöglicht einen kritischen Blick auf das linksalternative Milieu, auf Verhältnisse, die längst vergangen sind, obwohl sie den Protagonisten als geradezu unveränderlich erscheinen.

Tanja Dückers liefert hier eine interessante Momentaufnahme der 80er Jahre. Der Tonfall der Erzählerin ist zwar distanziert, aber durchaus humorvoll, stellenweise karikierend. Ein durchgängig amüsant zu lesender Text.

Dieser Roman bietet mit Blick auf den 25. Jahrestag der Maueröffnung viele Anknüpfungspunkte für eine interessante Diskussion über die Selbstwahrnehmung der Westberliner der 80er Jahre und deren Wahrnehmung Ostberlins.
Nach der Lesung besteht die Möglichkeit für ein Autorengespräch.